Wie Sie mit viralem Marketing Ihren Kunden anstecken Virales Marketing - Machen Sie Ihre Werbung ansteckend!

Virales Marketing - Wie Sie Ihre Werbung ansteckend machenMit dem Internet hat sich unser Kaufverhalten drastisch verändert und mit ihm auch die Art und Weise, Produkte und Dienstleistungen an den Mann (oder an die Frau) zu bringen. Das virale Marketing (oder auch Virus-Marketing) ist dabei eine Möglichkeit, auf die zunehmende Werbeverdrossenheit zu reagieren und möglichst viele Konsumenten zu erreichen.

Die Globalisierung eröffnet uns riesige neue Märkte und zahlreiche neue Marketing-Möglichkeiten. Gleichzeitig ruft sie aber auch jede Menge neue Mitbewerber auf den Plan. Und auch die Konsumenten sind im Zeitalter von Marketing 4.0 schwieriger denn je. Wer sie für sich gewinnen und als Kunden binden will, muss ihr Verhalten verstehen und seine Marketing-Maßnahmen anpassen. Konsumenten mit klassischer Werbung zu berieseln, wirkt nur noch bedingt. Im Internetzeitalter gilt es vielmehr, den potenziellen Kunden Antworten auf ihre Fragen zu liefern und mit Informationen und Unterhaltung genau dann zur Stelle zu sein, wenn sie aktiv danach suchen. Eine Werbebotschaft, die sich wie ein hochansteckendes Virus in kürzester Zeit ausbreitet, ist dabei wohl der Traum jedes Marketing-Experten.

Weg von der Werbung – hin zum viralen Marketing

Vitalität im Online MarketingEinen solchen viralen Marketing-Effekt zu erreichen, ist jedoch alles andere als trivial. Denn damit sich eine Werbebotschaft viral verbreitet, darf sie nämlich vor allem eines nicht: als Werbung wahrgenommen werden! Die Werbebotschaft muss in den Hintergrund einer originellen, unterhaltsamen Marketing-Kampagne treten. Nur dann hat sie die Chance, dass die User sie gerne und freiwillig mit Freunden und Bekannten teilen – und so für eine virale (und günstige) Verbreitung sorgen.

Die Ziele des viralen Marketings

Virus-Marketing eignet sich zur Steigerung des Bekanntheitsgrades sowie zur Positionierung des Images und somit letztlich dazu, neue Zielgruppen zu erreichen und neue Kunden zu gewinnen. Virales Marketing wirkt da, wo klassische Werbung wie TV- und Radio-Spots, Anzeigen in Printmedien, aber auch Online-Marketing nicht hinkommen: bei genau denjenigen Konsumenten, die klassische Werbeformen ablehnen und als störend empfinden.

Die 3 Säulen des viralen Marketings:

  1. Beim Virus-Marketing wird der Empfänger der Werbebotschaft selbst zum Werbeträger, indem er die Botschaft mit seinen Freunden und Bekannten teilt.
  2. Die Werbebotschaft tritt in den Hintergrund und wird bestenfalls nicht mal als Werbung wahrgenommen. Der Spaßfaktor steht bei einer viralen Kampagne ganz klar im Vordergrund.
  3. Ohne Internet kein Virus-Marketing! Das Internet ist für die Verbreitung der Botschaft essenziell.

Die Erfolgsfaktoren für eine virale Verbreitung

Für das virale Marketing können Sie ganz unterschiedliche Formate nutzen, die Ihre Botschaft transportieren. Videos, Fotos, Blogartikel, Infografiken, Online-Spiele, Apps und Quizze beispielsweise eignen sich als „Verpackung“ der Werbebotschaft und können sich viral verbreiten. Vorausgesetzt, sie erfüllen einige zentrale Voraussetzungen und treffen den Nerv Ihrer Zielgruppen.

Damit sich das Marketing-Virus exponentiell verbreiten kann, muss die Botschaft eine kritische Masse, d.h. einen Schwellenwert erreichen, ab dem ein selbsttragender Effekt eintritt. Dabei spielt die Geschwindigkeit, mit der die Botschaft (z, B. ein Youtube-Video) sich verbreitet, eine entscheidende Rolle.

10 Tipps, damit Ihre Botschaft geteilt und viral wird!

Marketing-Ziel-10-Tipps

1: Virus-Marketing braucht einfache, konkrete Botschaften

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Botschaft leicht verständlich und leicht zu konsumieren ist. Nur eine einfache, konkrete Botschaft, die Ihre Zielgruppe anspricht und von dieser problemlos verstanden wird, hat die Chance geteilt zu werden.

2: Nur einzigartige Botschaften sind ansteckend

Virale Marketing-Kampagne dürfen auf gar keinen Fall langweilig und „abgedroschen“ sein. Kampagnen, die virale werden und möglichst viele „anstecken“ sollen, müssen neu, einzigartig, originell und unterhaltsam sein. Dabei kann die Story, die diese Botschaft vermittelt, witzig, geheimnisvoll, provokant oder liebenswert umgesetzt werden.

3: Emotionen werden gerne geteilt

Emotionen steuern unsere Interaktion – und sind der Erfolgsfaktor Ihrer Kampagne. Sorgen Sie daher dafür, dass Ihre Kampagne Emotionen wie Vorfreude, Spannung oder Neugier weckt! Dann hat sie die größte Chance, viral zu werden. Inhalte, die uns überraschen, beeindrucken oder begeistern, kommen bei den Usern am besten an.

4: Negative Gefühle – die hohe Kunst des Virus-Marketings

Auch negative Gefühle – insbesondere Wut und Ärger – eignen sich für eine virale Verbreitung: Je wütender uns eine Botschaft macht, desto eher teilen wir sie mit anderen. Denn schließlich wollen wir unserem Ärger Luft verschaffen. Negative Gefühle gezielt fürs Marketing zu nutzen, ist jedoch eine große Herausforderung, die schnell nach hinten losgehen kann. Also Vorsicht!

5: Beim Virus-Marketing kommt’s auf richtige Timing an

Der Zeitfaktor ist im viralen Marketing besonders kritisch. Grund dafür ist zum einen der Facebook-Algorythmus, der die Aktualität eines Beitrags berücksichtigt: Je mehr Interaktion kurz nach Veröffentlichung des Posts erfolgt, desto mehr Facebook-Usern wird der Beitrag angezeigt. Je mehr Zeit seit der Veröffentlichung vergeht, desto seltener wird der Post weiteren Usern angezeigt. Gleichzeitig sinkt mit fortschreitender Zeit auch die Bereitschaft der Nutzer, den Beitrag zu teilen. Wer einen Post nicht gleich teilt, tut es später auch nicht mehr. Starten Sie Ihrer Kampagne daher zu einem Zeitpunk, zu dem Ihre Zielgruppe auch wirklich online ist und Zeit und Muße hat, sich mit Ihrer Botschaft zu beschäftigen. Anhand der Statistik Ihrer Social-Media-Plattform können Sie den passenden Zeitpunkt ermitteln.

6: Belohnungen sind nicht immer die beste Wahl

Als zusätzlichen Anreiz für das Teilen einer Botschaft können Sie den Nutzern eine Belohnung, beispielsweise Gutscheine oder Rabatte oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel bieten. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn eigentlich zeichnet sich Mundpropaganda (und damit auch das virale Marketing) gerade nicht durch kommerzielle Absichten aus. Ihre Botschaft kann durch das Angebot finanzieller oder sonstiger Vorteile schnell unglaubwürdig wirken – und wird dann entsprechen weniger geteilt werden. Wählen Sie etwaige Belohnung und Anreize daher mit Bedacht aus. Denkbar sind hier je nach Branche und Zielgruppe Downloads mit exklusiven Infos, Whitepaper, Apps oder Online-Spiele. Einen Anreiz zum Teilen bietet auch die Aussicht, damit einen guten Zweck zu unterstützen.

7: Virus-Marketing braucht Motivation

Stellen Sie sich darauf ein, dass sich jeder Nutzer – bewusst oder unbewusst – fragen wird, was er davon hat, wenn er Ihre Botschaft teilt. Gute Motivatoren sind unsere menschlichen Bedürfnisse, sich mitteilen, zu einer Gruppe zugehören, sich selbst darstellen oder ein positives Image von sich präsentieren zu wollen. Auch der Wunsch nach Nähe, Aufmerksamkeit oder Selbstbestätigung kann Motivator sein. Manche User teilen Nachrichten auch einfach aus Langeweile, um sich abzulenken, andere, weil sie jemandem etwas Gutes tun oder eine gute Sache unterstützen wollen.

8: Virale Verbreitung braucht Strategie

Die strategische Verteilung Ihrer Message, das sogenannte Seeding (engl. to seed = säen), setzt neben der Verbreitung auf den eigenen Kanälen (beispielsweise auf der eigenen Website, dem eigenen Blog, Newsletter, Facebook-Fanpage, Xing- oder LinkedIn-Firmenseite) auf zusätzliche Maßnahmen, die unterschiedlich hohen Aufwand bzw. unterschiedlich hohes Budget erfordern. Beim erweiterten Seeding fördern Sie die Verbreitung Ihrer Botschaft mit Unterstützung von Influencern, Netzwerk-Partnern, Pressekontakten und bezahlter Werbung. Beziehen Sie dazu geeignete Influencer möglichst schon vor Kampagnenstart in Ihre Aktion mit ein und halten Sie Kontakt zur Presse.

9: Wie viel Branding verträgt das virale Marketing?

Als Werbung darf eine Kampagne, die viral gehen soll, nicht erkannt werden. Wer der Absender der Botschaft ist, muss jedoch deutlich werden, ansonsten bleibt der ganze Aufwand ohne Nutzen für den Absender. Vergessen Sie daher das Branding nicht!

10: Pushen Sie den Virus mit Werbung!

Als begleitende Marketing-Maßnahmen können klassische Werbemedien wie Plakat- und Anzeigenwerbung oder auch Radio- und Fernsehspots zum Erfolg der viralen Kampagne beitragen. Online können Sie Ihre Botschaft durch Suchmaschinenwerbung mit Google Ads, Display-Werbung, Facebook- und Youtube-Anzeigen, Podcasts oder auch Werbung in Newslettern anderer Anbieter pushen. Limitierender Faktor ist auch im viralen Marketing ganz klar das Budget.

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